Sonntag, 25. Juni 2017

Spiegel-Online titelt heute:

G20-Gipfel in Hamburg
Wer hinter den Protesten steht

"Welcome to Hell", "Hamburg zeigt Haltung", "Block G20":
Rund um den Gipfel in Hamburg sind fast 30 Demonstrationen angemeldet.
Welche Gruppen stehen dahinter? Ein Überblick über die größten Proteste.
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Mein Kommentar:
Nein, ich habe kein Verständnis für die Ausrichtung dieses G20-Gipfels ausgerechnet in unmittelbarer Nähe des Karolinen- und Schanzenviertels.
Wenn es Schwerverletzte oder gar Tote geben sollte, so wird sich das auch unsere Bundeskanzlerin und unser Hamburger Senat dafür verantwortlich zeigen müssen.

Die Art der Veranstaltung kann ich tolerieren, aber den gewählten Ort halte ich für eine unvervorene Provokation der Politiker gegenüber ihrem Wahl-Volk in Hamburg!

Dienstag, 22. November 2016

Trump, Merkel, Gabriel und die Tempo-Taschentücher

Was verbindet den 'Verein' Trump, Merkel, Gabriel und Schröder mit dem Hersteller der Tempo-Taschentücher?

Nun, wenn man so den Ablauf der letzten Wahl des künftigen US-Präsidenten Trump am TV gefolgt ist, dann brauchte man zum Trocknen der Tränen reichlich von diesen "Papier-Taschentüchern".
Schaut man sich dann auch noch die ruhmreichen Taten unserer heutigen und den der verflossenen und auch möglicherweise zukünftigen Bundeskanzler-/innen an, dann sollte man sich vielleicht die Großpackungen dieser Taschentücher kaufen.
Aber nach so einem Kauf könnten dem Einen oder Anderen zu den Tränen der Enttäuschung gar noch Tränen der Wut kommen, denn ausgerechnet der Namensgeber dieser Zellstoff-Taschentücher (mit seinen Folgefirmen) bescheißt uns seit langer Zeit schon mit nur noch 9 Taschentücher in seinen Einzelpackungen!
Also was machen?
Ich wähle als Einkaufsquelle für Papier-Taschentücher inzwischen den Discounter, der mir eine ehrliche Packung verkauft!

Obwohl dieser Beschiß nur ein ganz kleiner ist, so ist er doch als die Spitze des Eisberges zu sehen. Unter dieser Spitze werkeln auch unsere Politiker fleißig weiter an dem Ausverkauf unserer bisherigen Errungenschaften.
Um nur einige wenige zu nennen: Mit der Riester-Rente hat die SPD uns ein Ei ins Nest gelegt.
Mit der Änderung der Verpackungsverordnung scheint mir das ein Gemeinschaftswerk der beiden großen Parteien gewesen zu sein - uns wir alle haben es geschluckt!
Und jetzt denken unsere Politiker auch schon laut darüber nach, unsere öffentlichen Straßen an die PrivatWirtschaft zu 'verkaufen'!

Mit King's Crown Tee: Günstiger – und doch teurer reizte nun auch Rossmann dieses Thema so richtig aus . . . und Toblerone macht auch von sich reden . . .

Das sind nur ein paar kleine Beispiele, wie Firmen und Politiker uns ein X für ein U vormachen wollen und manchmal dabei zu spät merken, das ihnen das Volk nicht mehr folgt.
Und dann kommt so etwas wie ein Trump dabei heraus und alle reiben sich die Augen.

Der nachfolgende Artikel der Welt.de sollte in jedem Haushalt an prominenter Stelle an der Wand hängen, auf die man automatisch vor der Einkaufstour sehen muß. Ein guter Platz wäre zum Beispiel neben dem Vorratsschrank oder auf dessen Tür.
Dieser Artikel ist zwar schon etwas betagt, aber dennoch heute immer noch brandaktuell:

Firmen tricksen mit versteckten Preiserhöhungen
Von Frank Stocker - Veröffentlicht am 07.02.2009

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Und was blüht uns bei der nächsten Wahl
im Herbst des nächsten Jahres?

Eines der deutlichsten Parallelen zu den USA ist doch auch bei uns die inzwischen abhanden gekommene 'Volkspartei' leicht links von der Mitte.
In den USA deckten früher die Demokraten diesen Bereich des Kleinen Mannes und des Mittelstandes ab, aber inzwischen sind sie den Republikanern so nahe gerückt, daß sich ein Großteil der Wähler nicht mehr von ihr vertreten fühlte.

- Und keiner hat's gemerkt.
- Nicht die Presse und auch nicht die Wahlforscher!

Und bei uns?
Da ist es fast das Gleiche wie in den USA:
Wo ist denn da die SPD hingerückt und hat ihre Stammwählerschaft weitestgehend verraten?

- Und keiner hat's gemerkt.
- Auch nicht die Presse.

Da hacken die Medien auf der AfD und der PEGIDA herum und bemerken immer noch nicht, daß sich da links im Parteienspektrum ein riesengroßes Loch aufgetan hat?

Da blickt dann der Unentschlossene Im Herbst 2017 sinnend auf seinen Wahlzettel und murmelt den Kinder-Reim:

Ene mene Muh und raus bist Du - CDU/CSU
Ene mene Muh und raus bist Du - SPD
Ene mene Muh und raus bist Du - Grüne
Ene mene Muh und raus bist Du - FDP

Was bleibt da noch übrig?
Ach ja, die 'Linke' und die AfD.
Augen zu und gewürfelt?

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In der TELEPOLIS vom Heise-Verlag findet sich im April dieses Jahres ein recht deutlicher Kommentar:

Ein Kommentar zu: Das Ende der alten Volksparteien

Den Start-Artikel findet ihr hier:
Das Ende der alten Volksparteien?
08. April 2016  Florian Rötzer
Nach dem DeutschlandTrend geht es mit Union und SPD weiter bergab

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Die Arroganz der Macht in der EU

Ausgerechnet das kleine Wallonien der Belgier zwingt die EU-Mächtigen in die Knie?
Wow, es gibt sie also noch, die kleinen, unbedeutenden Parlamentarier, die so ein undurchsichtiges Konstrukt wie die CETA-Verträge mit Kanada doch noch auf den Prüfstand bringen?
Und die Mächtigen der "Regierung" in der Europäischen Union halten vor Schreck und Scham die Hände vor das Gesicht oder schauen ungläubig drein?

Ja wo san mer denn do?

Mich erstaunt nicht so sehr das aufrechte Rückgrat der Wallonier, sondern eher, daß alle anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union verschämt den Kopf vor der EU-"Regierung" eingezogen hatten . . . keiner wollte der Buhmann sein, der solch einen schönen Vertrag wie CETA ins rechte Licht zu rücken gedachte.

Da verhandelt man in Brüssel seit rund 7 Jahren mit Canada und läßt sich auf die undurchsichtigen Schiedsgerichte ein, die, an den "ordentlichen" Gerichten vorbei, im stillen Kämmerlein ihre Entscheidungen treffen sollten, falls es einmal Streit geben sollte?

Und jetzt sollen die Wallonier zu Querulanten abgestempelt werden?
Und selbst unsere ARD-1-Kommentatoren tuten fleißig mit den EU-Kommissaren in das selbe Horn!

Der beste Kommentar, den ich im Netz gefunden habe, stammt von Frank A. MEYER
vom 6. April 2015 im Cicero.
Da geht es zwar um TTiP, aber CETA ist ja defakto ein Vorläufer aus Canada:

TTIP- Der Putsch der Konzerne gegen den Staat

Na, schaut auch einmal hier in der Wikipedia nach und denkt bei der nächsten Bundestagswahl einmal daran, wer uns da wieder einmal verschaukeln und an die Wirtschaftsmächtigen verkaufen wollte!
Ist dabei vielleicht die SPD wieder einmal federführend?

Auszug aus der Wikipedia:
"Auf der anderen Seite tragen Querulanten durchaus zur Verbesserung des Rechtssystems bei. Es wird zum Beispiel geschätzt, dass 80 % der höchstrichterlichen Entscheidungen auf Querulanten zurückgehen."



Die aktuellen Kommentare im Spiegel.de sprechen zum größten Teil sehr deutlich aus, was da Sache ist!

Der lesenswerte Beitrag Nr. 164  von "burgundy" vom 21.10.2016, 12:45 sagt eigentlich Alles.

Sonntag, 26. Juni 2016

BREXIT oder Das ewige Hin und Her der Briten

Vorab ein wenig Hintergund zum Thema aus der Wikipedia.de, damit mein nachfolgender Kommentar zum augenblicklichen Geschehen verständlicher wird:

EWG-Mitgliedsreferendum im Vereinigten Königreich 1975

BREXIT: Der Eu-Austritt des Vereinigten Königreichs

Vorsicht, mein nachfolgender Kommentar enthält satirische Elemente!

Das Land, welches wir im täglichen Sprachgebrauch England nennen, das ist nur der süd-östliche Teil der Britischen Inseln und gehört letztendlich zu dem
Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland

Aber das ist noch nicht alles.
Da ist noch das Commonwealth of Nations
und auch noch die Königin von Englanddie ja eigentlich eine Britische Königin ist und dem Commonwealth of Nations, also per heute insgesamt 53 souveränen Staaten, als gemeinsames Oberhaupt dient.

Ist nun so einiges klar?

So ein Britisches Weltreich von 53 Staaten kann nicht so ohne Weiteres ihren kleinsten Teil (in dem auch noch ausgerechnet ihre Königin sitzt!) in ein Vereinigtes Europa hineinführen, ohne in ein Dilemma mit z.B. Kanada, Australien und den Bahamas zu geraten.

Deshalb, und nicht nur weil sie von jeher ein Inselvolk waren und wohl auch gerne bleiben möchten, beanspruchte die Britische Regierung ja auch in der Vergangenheit jede Menge Sonderrechte in der Europäischen Union und betätigte sich zeitweilig auch als recht unbequemer Bremser.
Da konnte sie sich natürlich auch nicht von ihrem geliebten Englischen Pfund als Währung trennen.

Wie bringt man also so ein stolzes Land in die EU, ohne alle ihre Anhängsel berücksichtigen zu können?
Richtig! Das geht nicht gut.
Und auch nicht schlecht.
Ein Scheitern war vorprogrammiert.

Es war nie eine Liebes-Hochzeit zwischen den Briten und der EU.
Und so bahnt sich jetzt halt eine Scheidung an.
Dass sich dabei die "Elite" der Briten von dem ihr doch eigentlich unterstellen "gemeinen Volk" missverstanden und überrannt fühlt, ist nicht gerade verwunderlich, hat sie doch bisher nicht gerade ein offenes Ohr für ihre Wähler gehabt.

Nun, das britische Volk hat jetzt mit einfacher Mehrheit  entschieden und zum BREXIT "Ja" gesagt . . . und die Herrschaftlichkeiten sind ratlos.

Wenn man den neuesten Nachrichten trauen kann, so ist mit einem Rosenkrieg zwischen den 3 Parteien zu rechnen:

a. Die EU-Mächtigen fordern die unverzügliche Vorlage eines formvollendeten Austrittsbegehrens.
    Sie sind wohl das ewige Taktieren der Britischen Regierung leid.

b. Die regierende Elite der Briten möchte die EU-Mitgliedschaft noch ein wenig länger genießen; womöglich bis zum Sankt-Nimmerleinstag.

c. Die Schotten (und andere Dissidenten) möchten nicht nur in der EU bleiben, nein, sie erwägen anscheinend gar die Trennung von den übermächtigen Engländern und Walisern auf ihrem britischen Inselreich.

Quo vadis liebes Britannien
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Ein Absatz aus der Wikipedia.de zeigt auch
die innerliche Zerrissenheit der Briten:


Englands Dominanz über Großbritannien
Seit England, Wales und Schottland im Jahre 1707 vereint wurden, hat England, welches die weitaus größte Bevölkerung hat, immer die dominierende Rolle in allen nachfolgenden Staaten gespielt. Das zeigt sich auch, indem die Krönung des britischen Monarchen das englische Ritual befolgt, oder das britische Parlament der Struktur des englischen Parlaments folgt und mit dem Westminster Palace das ursprünglich englische Parlamentsgebäude nutzt.

Montag, 2. Mai 2016

TTIP-Papiere, und Freunde und unsere Whistleblower

Ja, so sind sie, unsere lieben Politiker . . .
Wir dürfen sie für 4 Jahre wählen und haben nach der Wahl unsere Rechte abgegeben und aufgegeben.

- Aber nicht ganz!
Es gibt ja jetzt inzwischen den modernen Robin-Hood in Form eines Whistleblowers. ;-)
Im Moment tut sich da die Süddeutsche Zeitung ein wenig hervor (Panama läßt grüßen!).
Und Heute, am 2. Mai 2016, gleich nach dem Tag der Arbeit, ist es wieder soweit:

Na, dann lesen wir heute mal, wie groß die Freundschaft der Welt-Staaten untereinander ist und was die liebe SPD - so als Partei des "Kleinen Mannes" daraus macht.
Aber ist das Alles nicht geradezu alternativlos?

Mittwoch, 27. April 2016

Warum laufen der SPD ihre Wähler weg?

Ja warum denn wohl?
Nun, die Ursache ist so einfach: Die SPD-Führung sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr oder will ihn nicht mehr sehen:

Die SPD pfeift doch, seit Kanzler  Schröder damals das Heft übernommen hatte, auf ihr typisches Wählervolk. Sein Wechsel von der Kanzlerschaft zu GAZPROM verdeutlichte die Situation nur ein wenig besser, aber die Genossen genossen seitdem lieber die Wohltätigkeiten der Wirtschaft und vergaßen "den Kleinen Mann".

Die jeweilige Zielrichtung unserer größeren Parteien wird doch (zeitweilig recht unverhohlen) klar propagiert:

Die CDU ist die Partei der Wirtschaftsmächtigen.
Die FDP ist die Partei des Mittelstandes und darin vornehmlich die der kleineren Geschäftsleute oder die "Partei der Besserverdienenden" (ja, das war einmal ihr Werbeslogan!)
Die SPD war von jeher die Arbeiter-Partei, die Partei des "Kleinen Mannes" und der Anwalt für Gerechtigkeit bei der Aufteilung des Wohlstandes zwischen der arbeiteten Bevölkerung und den besitzenden Kapital-Magnaten und Wirtschaftsmächtigen.
Die Grünen kamen dann später noch zu dieser Parteileidenschaft hinzu.
Sie war einmal die Partei der Idealisten, die fast nur für ökologische und "vernünftige" Belange kämpfte. Ich denke da unter Anderem an Brockdorf.

War einst das Bild der Parteien klar umrissen, so hat sich dieses inzwischen so sehr verwischt, daß keiner mehr so recht weiß, wen er denn nun trauen und wählen soll.
Die CDU grätscht in grüne Bereiche hinein.
Die FDP weiß nicht mehr so recht, wem sie dienen soll.
Die Grünen haben inzwischen die Segnungen der Wirtschaft kennen gelernt und eine ihrer einst führenden Frauen brachte sogar einen Teil ihres Geldes vor dem Zugriff des Finanzamtes in Sicherheit. Und sogar frühere Vorzeige-Anarchos tragen heute einen Schlips und fassen den Damen auch nicht mehr ungefragt an den Busen.
Und die SPD? Wo ist die geblieben?
Nun, sie hat im Einvernehmen mit der CDU nicht nur einen Teil unserer Rente an die Versicherungswirtschaft verkauft, sondern gleich auch ihre Ideale hinterher geworfen. Selbst Herr Blüm (FDP) ist inzwischen offensichtlich entsetzt und hat im Stillen wohl seinen alten Spruch "Unsere Rente ist sicher!" umformuliert und sagt klar heraus, daß die Riester-Rente nicht sicher ist.
- Oder habe ich mich da etwa bei der Talkshow verhört? -

Tscha, so isses:
Die SPD hat ihr arbeitendes Wählervolk verraten und (an die Wirtschaft) verkauft!
Und die CDU gräbt ihr auch noch das Wasser ab und tut so, als wolle sie die Rente jetzt wieder sicher machen.
Auch die FDP ist nicht faul und gießt Öl in das Feuer, indem sie versucht, die Jungen gegen die Alten auszuspielen.
Die Talkshow bei Herrn Plasberg war da vor ein paar Tagen recht aufschlußreich:
Hartaberfair: Heute jung, morgen arm – schuften für eine Mini-Rente?

- Und die SPD ? -
Ja wo isse denn jetzt?
Bei 20 % oder gar weniger?
Hat sie überhaupt noch eine Position? Oder ist sie schon ein festes Anhängsel der CDU?

So richtig betrübt mich allerdings, daß das Wählervolk
so dumm zu sein scheint,
daß es hinter jedem Rattenfänger hinterher läuft . . .

Samstag, 13. Februar 2016

Fluechtlinge, Asylanten oder "Der Fremde" -
Oder: Die Evolution und ihre Folgen

Ein heißes Thema sind zur Zeit die Flüchtlinge, die im letzten Jahr in unser Land gekommen sind und noch immer zu uns kommen.

Hier zeigt sich, wie dünn doch der Bereich der Hirnrinde sein muß, der sich Zivilisation nennt.
Die Evolution hat halt ihre Spuren hinterlassen, die wir nicht leugnen können.
Diese Spuren der Evolution zu ignorieren könnte manch einem Politiker gar das Genick brechen.

Wie sieht es in uns aus, wenn uns ein Fremder begegnet?
Oder:
Woran erkennen wir einen "Fremden"?
Und:
Warum reagieren wir auf "Das Fremde" so emotional und reflexartig?
Und:
Warum bauen wir Zäune um unser Grundstück und schließen unsere Türen ab?

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Sorry, dieser Post ist noch in Arbeit, aber möglicherweise ist dieser "Appetit-Happen" ja doch ein Anreiz für den Einen oder Anderen von euch, schon einmal über dieses brisante Thema nachzudenken . .  .